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Informationen zur COVID-19-Pandemie

Auf dieser Seite informiert die öV-Branche laufend über Änderungen bei den Sortimenten sowie den Tarifbestimmungen aufgrund der COVID-19-Pandemie und hält die Antworten auf die wichtigsten tarifarischen Fragen fest.


Stand: 26. Januar 2021

Keine Tarifanpassungen oder Kulanzmassnahmen aufgrund Homeoffice-Pflicht

Die Alliance SwissPass als Branchenverband im öffentlichen Verkehr und Anbieterin von Pauschalfahrausweisen wie dem General- oder Halbtaxabonnement hat während der ersten Phase der COVID-19-Pandemie im Frühling 2020 eine Entschädigung der Inhaberinnen und Inhaber von öV-Abonnementen in der Höhe von insgesamt über 100 Mio. Franken beschlossen. Damals wurde das öV-Angebot auf nationaler Ebene grossflächig zurückgefahren, der Bundesrat riet, Bahnen, Busse, Schiffe und Seilbahnen möglichst zu meiden (er schloss dazu unter anderem viele Schulen und sämtliche Skigebiete) und die persönlichen Einschränkungen und Veränderungen kamen plötzlich und unerwartet.

In der Phase ab dem 18. Januar 2021 nehmen die öV-Betriebe hingegen keine nationalen, grossflächigen und koordinierten Angebotsreduktionen vor. Auch zum Schutz der Reisenden behält der öffentliche Verkehr die Kapazitäten bei, unter Einhaltung des Schutzkonzepts ist die Nutzung des öV sicher, es gibt keine Empfehlung, die öffentlichen Transportmittel zu meiden (so ist beispielsweise der Betrieb von Wintersportanlagen weiterhin möglich; Schulen sind geöffnet). Zudem kommen die erneuten Einschränkungen nicht mehr unerwartet, das Risiko von Restriktionen (wie beispielsweise der Pflicht zu Homeoffice) ist bekannt. Das Generalabonnement kann weiterhin einfach und bequem online für maximal 30 Tage hinterlegt werden.

Die Alliance SwissPass rechnet für die Jahre 2020 bis 2023 mit einem Verlust von mehreren Milliarden Franken, der im Regional- und Ortsverkehr zu einem wesentlichen Teil durch die Bestellerorganisationen – Bund, Kantone und Gemeinden – aufgefangen werden muss. Aus allen genannten Gründen hat die Branchenorganisation beschlossen, auf nationaler Ebene keine weiteren Kulanzmassnahmen zu ergreifen. Auch bei den 18 Tarifverbünden sind derzeit keine Kulanzmassnahmen vorgesehen. Bezüglich Kündigung respektive Erstattung von Fahrausweisen gelten die regulären Tarifbestimmungen.

Maskenpflicht

Seit dem 19. Oktober 2020 gilt für alle öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maskenpflicht. Zusätzlich muss eine Maske an allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen getragen werden. Trotz der Maskenpflicht erfährt das Angebot im öffentlichen Verkehr keinerlei Einschränkungen. Die öV-Unternehmen bieten ihren Kundinnen und Kunden eine saubere, sichere Reisemöglichkeit an. Falls eine Person das Abonnement trotzdem zurückgeben will, kommen die geltenden Erstattungsbestimmungen zur Anwendung.

Anpassungen Tarife und Sortimente während der «Ausserordentlichen Lage» im Frühling 2020

Das öV-Angebot wurde während der ausserordentlichen Lage vom 17. März bis zum 10. Mai 2020 auf Empfehlung des Bundesrates heruntergefahren. Die öV-Branche kam ihren Abonnentinnen und Abonnenten mit Kulanzmassnahmen im Gesamtwert von über 100 Mio. Franken entgegen. Weitere Informationen entnehmen Sie der Übersichtsseite.

Fragen & Antworten

Frage Antwort
Ich arbeite auf Anordnung des Bundesrats nun im Homeoffice und benötige mein Abonnement nicht mehr. Kann ich mir die Kosten erstatten lassen? Sie können Ihr Abonnement zu den regulären Tarifbestimmungen kündigen respektive erstatten lassen. Die Alliance SwissPass wird keine weiteren ausserordentlichen Kulanzmassnahmen ergriffen.
Warum gibt es keine Entschädigung für die Zeit der Homeofficepflicht?
  • Es gibt keine nationalen, koordinierten Angebotsreduktionen im öffentlichen Verkehr.
  • Unter Einhaltung des Schutzkonzepts ist die Nutzung des öV sicher.
    Es wird nicht explizit geraten, die öffentlichen Transportmittel zu meiden.
  • Das Risiko von Restriktionen (wie beispielsweise der Pflicht zu Homeoffice) war beim Kauf des Fahrausweises bekannt.
  • Die öV-Branche hat im Frühling bereits Kulanzmassnahmen für insgesamt über 100 Mio. Franken beschlossen. Dies trotz einem prognostizierten Verlust für die Jahre 2020 bis 2023 von mehreren Milliarden Franken.
  • Viele Abonnemente bieten auch bei vorübergehend reduzierter Nutzung noch einen Rabatt.
Aber während dem Lockdown im Frühling 2020 gab es eine Entschädigung?!
  • Damals wurde das öV-Angebot national und grossflächig zurückgefahren.
  • Der Bundesrat riet, Bahnen, Busse, Schiffe und Seilbahnen möglichst zu meiden. Es bestanden noch keine ausreichenden Schutzkonzepte.
  • Die Einschränkungen und Veränderungen kamen plötzlich und unerwartet.
Wie kann ich bereits gekaufte Einzelfahrausweise erstatten lassen? Bei Einzelfahrausweisen (Tageskarten, Sparbillette etc.) gelten gleich wie bei Pauschalfahrausweisen die regulären Tarifbestimmmungen.
Ich benötigte mein öV-Abonnement nicht (mehr). Kann ich es hinterlegen respektive erstatten lassen? Die meisten öV-Abonnemente können zu den regulären bestehenden Bedingungen erstattet werden, so etwa General-, Verbund-, seven25-, Strecken-, Modul- oder Ausflugsabos. Weitere Angaben finden Sie in der tabellarischen Auflistung oder im Tarif 600.9. Hinterlegungen sind mit Ausnahme des Generalabonnements nicht möglich.

Das Generalabonnement kann einfach und bequem online für 5 bis 30 Tage hinterlegt werden.
Weshalb können Abonnemente während der COVID-19-Pandemie nicht ausnahmsweise hinterlegt werden? Eine Hinterlegung ist gemäss den geltenden Tarifbestimmungen nur beim GA möglich. Viele weitere öV-Abonnemente können zu den regulären bestehenden Bedingungen erstattet werden. Viele Abonnemente sind aufgrund der längeren Gültigkeitsdauer stark rabattiert (bei den Jahresabos für Strecken oder Verbünde zum Beispiel sind oft zwei bis drei Gratismonate inkludiert).
Wird aufgrund der Coronakrise die maximale Hinterlegungsdauer des GA ausgeweitet? Nein, es gelten die regulären Tarifbestimmungen gemäss Tarif 654.
Welche Rahmenbedingungen gelten bei der Hinterlegung des GA?
  • Die Hinterlegung kann online, am Schalter oder telefonisch erfolgen.
  • Sie kann zwischen fünf und 30 Tage dauern.
  • Die Hinterlegung ist gebührenfrei.
  • Für die hinterlegten Tage erfolgt eine Gutschrift auf die nächste Abonnementsrechnung. Bei einer Kündigung wird die Gutschrift via IBAN ausbezahlt (keine Barauszahlung).
  • Ausgeschlossen von der Hinterlegung sind die GA-Produkte Familie Kind, Familie Jugend, Lernende, Geschäftskunden, Politiker und Hund.
Welchen Betrag erhalte ich bei einer Erstattung des GA zurück? Vom Kaufpreis werden pro genutztem Abomonat 9 Prozent abgezogen. Der Restbetrag wird zurückerstattet.
Kann das Halbtaxabonnement ebenfalls hinterlegt oder pro rata erstattet werden? Beim Halbtaxabonnement ist eine unterjährige Kündigung ausgeschlossen. Eine pro rata Erstattung erfolgt ausschliesslich in den folgenden Fällen: Todesfall, ärztlich bestätigte Reiseunfähigkeit oder Kauf eines GA.
Weshalb können Tageskarten Gemeinde nicht bei den öV-Verkaufsstellen zurückgegeben werden? Die Gemeinden erwerben jährlich ein Set an Tageskarten käuflich bei der öV-Branche. Sie sind anschliessend auch für sämtliche Distributionsfragen zuständig. Dies ermöglicht einen attraktiven Verkaufspreis der Tageskarten Gemeinde.

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